Im städtischen Freibad Sonnenbüchl in Bad Wörishofen kann eine größere Erneuerungsmaßnahme durchgeführt werden. Nachdem aufgrund einer Fraktionsinitiative der Regierungskoalition hierfür Gelder in den Staatshaushalt gestellt wurden, konnten inzwischen die organisatorischen Schritte abgeschlossen werden. Dazu gehörte ein entsprechender Antrag aus dem Sonderfördertopf zur Sanierung kommunaler Schwimmbäder in Bayern (SPSF).
„Mit Unterstützung des Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl haben wir gemeinsam mit Christian Strohmenger und der Bauabteilung die Antragsgrundlagen erstellt“, berichtet Bürgermeister Stefan Welzel. „Erfreulicherweise hat uns inzwischen die Regierung von Schwaben einen Bewilligungsbescheid ausgestellt.“.
Eines der offenen Kernpunkte war die Frage, ob eine neue Drei-Meter-Sprunganlage gefördert wird oder nicht. Hier konnte durch das Einschalten von Bernhard Pohl eine Lösung erzielt werden. „Gern bin ich der Bitte von Bürgermeister Stefan Welzel nachgekommen, mich für die Einbeziehung einer Lösung für den Sprungturm in den Förderbescheid zu verwenden. Ich danke an dieser Stelle auch meinem Kollegen Peter Wachler, dem wir die Idee für die Fraktionsinitiative verdanken“, so Bernhard Pohl. Bekanntlich ist seit letzter Saison der Sprungturm aus statischen Gründen gesperrt.
Die Bewilligungsbehörde hat nun einen Zuschuss aus Landesmitteln in der Höhe von bis zu 382.500 Euro festgesetzt. Die Stadt muss einen Eigenanteil von 10 Prozent bringen, der auf die Summe obendrauf kommt.
„Wir können nun Mitte März mit der Filtersanierung beginnen. Für die auszutauschenden Umwälzpumpen sind die Bestellungen rausgegangen“, informiert Sachgebietsleiter Sport, Christian Strohmenger. Das gemeinsame Ziel ist, diese Arbeiten vor dem Beginn der Badesaison abzuschließen.
Darüber hinaus steht die Sanierung des bisherigen Kassengebäudes sowie die Verlegung der Kasse auf der Agenda. Dazu werden die Vorbereitungen während der Saison getroffen, so dass die Realisierung ab Mitte September möglich ist. Je nachdem, wie viel Finanzmittel dann noch übrig sind, könne zusätzlich die Beschaffung eines Sanitärcontainers in Erwägung gezogen werden.

